Syteca Compliance Mapping: NIS-2, DORA, revDSG, FINMA

Dieses Compliance Mapping beantwortet zwei Kernfragen: Wie greift der User auf das System zu? und Was macht der User im System? Beide Fragen bilden das Fundament jedes Audits zu NIS-2, DORA, revDSG, FINMA oder ISO 27001:2022. Syteca als spezialisierte PAM/UAM-Plattform liefert für diese beiden Fragen die technische Antwort sowie den forensischen Nachweis. Die folgenden Tabellen zeigen paragraphengenau, wie sich Syteca-Funktionen den Kontroll­anforderungen der wichtigsten DACH-Rahmenwerke zuordnen lassen, und wo organisatorisch zu ergänzen ist.

Zwei Kernfragen als Leit-Struktur

Auditoren, die ein Privileged-Access-Management-Werkzeug beurteilen, stellen im Kern zwei Fragen. Das Syteca Compliance Mapping in diesem Beitrag ist konsequent entlang dieser beiden Fragen strukturiert.

Frage 1: Wie greift der User auf das System zu?

Hier geht es um Zugangs- und Zugriffskontrolle im engeren Sinn: Vault mit automatischer Passwort-Rotation, Just-in-Time-Zugriff mit zeitlich begrenzten One-Time-Passwords, Zwei-Faktor-Authentifizierung, sekundäre Authentifizierung für Shared Accounts, rollenbasierte Berechtigungen, Privileged Account Discovery, agentenloser Web Connection Manager für RDP- und SSH-Sitzungen. Die einschlägigen Kontrollen sind unter anderem NIS-2 Artikel 21(2)(i)+(j), DORA RTS 2024/1774 Artikel 21, Artikel 3 Absatz 1(a) und (c) DSV, FINMA-RS 2023/01 Randziffer 77, ISO 27001:2022 A.5.15 bis A.8.5 sowie BSI ORP.4 und OPS.1.2.5.

Frage 2: Was macht der User im System?

Hier geht es um Aktivitäts­überwachung, Beweissicherung und Anomalie­erkennung: Session Recording als Video mit indexierten Textmetadaten, kontinuierliches User Activity Monitoring, UEBA-basierte Anomalie­erkennung, Echtzeit-Alerts mit automatisierter Reaktion, manipulations­geschützte Logs, forensischer .EFE-Export, 30+ Reports, SIEM-Integration via CEF/LEEF. Die einschlägigen Kontrollen sind unter anderem Artikel 4 DSV, DORA Artikel 10 und Artikel 11(8), DORA RTS 2024/1774 Artikel 12, 22 und 23, FINMA-RS 2023/01 Randziffer 65 und 79, ISO 27001:2022 A.8.15 bis A.8.18 sowie BSI OPS.1.1.2, OPS.1.1.5 und DER.1.

Das Mapping zeigt zu jeder dieser Kontrollen, wo Syteca direkt liefert, wo ergänzende organisatorische Massnahmen notwendig sind und wo die Anforderung ausserhalb des PAM/UAM-Scopes liegt. Zum Kontext der Einordnung führt der Beitrag auch ausgewählte Governance-nahe Anforderungen mit (etwa Meldepflichten oder Vertragsklauseln) – allerdings nur dort, wo sie unmittelbar an die beiden Kernfragen andocken.

Methodik des Syteca Compliance Mappings

Das Syteca Compliance Mapping bewertet für jede einzelne Kontroll­anforderung, ob Syteca sie vollständig, teilweise oder nicht allein abdeckt. Die Skala lautet:

  • Vollständig adressiert – Syteca deckt die technische Kontrollebene der Anforderung vollumfänglich ab. Governance-Aufgaben (Policy, Prozess, Personal) sind davon unberührt.
  • Teilweise adressiert – Syteca liefert einen wesentlichen Beitrag, aber die Anforderung erfordert ergänzende Tools oder organisatorische Massnahmen.
  • Nicht durch Syteca allein adressiert – Die Anforderung liegt ausserhalb des PAM/UAM-Fokus und muss durch andere Werkzeuge oder Prozesse erfüllt werden.

Alle Bewertungen basieren auf öffentlich zugänglichen Primärquellen: EUR-Lex für EU-Rechtsakte, fedlex.admin.ch für Schweizer Recht, finma.ch für FINMA-Rundschreiben, edoeb.admin.ch für EDÖB-Guidance, bsi.bund.de für BSI IT-Grundschutz sowie die offizielle Syteca-Dokumentation unter syteca.com und docs.syteca.com. Die Tabellen sind so aufgebaut, dass sie direkt als Anhang zu einem Audit-Report oder Risiko­bewertungs­dokument verwendet werden können.

Vendor-Assurance von Syteca: ISO/IEC 27001:2017 zertifiziert (Initial Registration 6. August 2020; Rezertifizierung 28. Juli 2025; gültig bis 6. August 2026), ISO 9001, UK Cyber Essentials (aktuell 2026) sowie Mitwirkender an NIST SP 1800-18 «Privileged Account Management for the Financial Services Sector». Für DORA-Artikel-28-Due-Diligence bietet dieses Zertifikats-Portfolio eine solide Grundlage.

Verifizierte Syteca-Fähigkeiten: Basis des Compliance Mappings

Zum Stand April 2026 (Syteca Version 7.21) sind folgende Fähigkeiten der Plattform öffentlich dokumentiert. Die Tabelle ist nach den beiden Kernfragen strukturiert – zuerst «Wie greift der User zu?», dann «Was macht der User im System?».

FähigkeitStatusTechnisches Detail
Wie greift der User auf das System zu?
Passwort-Vault mit RotationVollständigAutomatische Rotation für AD, Windows, Unix-SSH, Unix-Telnet, Web und MS SQL; andere Typen Speicherung
Just-in-Time-Zugriff / One-Time PasswordsVollständigKonfigurierbarer Zeitrahmen, E-Mail-Genehmigung, Ticketing-Integration
Zwei-Faktor-AuthentifizierungVollständigTOTP via Google/Microsoft Authenticator; deckt BSI ORP.4.A10/A21, ISO 27001:2022 A.8.5, Artikel 3 Absatz 1(c) DSV ab. Für DORA-CIF ergänzender FIDO2-IdP empfohlen
Sekundäre Authentifizierung für Shared AccountsVollständigIndividuelle Attribution hinter Shared-Account-Logins (Root/Admin)
Privileged Account DiscoveryTeilweiseScope: Active Directory, Windows-lokal, Linux. Cloud-IAM (AWS, Azure, GCP) via Partner-Integration
Identity-IntegrationVollständigAD nativ, Entra-ID-SSO, Okta, ForgeRock, SAML 2.0; für User-Provisioning ergänzende IGA empfohlen
Agentenloser Web Connection ManagerVollständigBrowser-basiertes RDP und SSH via Chrome/Safari/Edge, seit v7.21
Was macht der User im System?
Privilegierte Sitzungs­aufzeichnungVollständigVideo und indexierte Textmetadaten (URLs, Fenstertitel, Tastatur, Kommandos, USB, IP)
Kontinuierliches UAM (alle Benutzer)VollständigAgent-basiert auf Windows, Linux, macOS, UNIX, Citrix, VMware, Hyper-V
UEBA und Echtzeit-AlertsVollständigAutomatisierte Reaktion: Warnmeldung, Prozess-Kill, User-Block
Manipulations­geschützte LogsVollständigAES-256-Verschlüsselung, SHA-256-Integritäts­hash; Admins können Session-Logs nicht modifizieren
.EFE-SitzungsexportVollständigDigital signierter, verschlüsselter Forensik-Export mit SHA-256-Integritätssicherung
Report-EngineVollständig30+ Report-Typen, geplante Reports, Power-BI-Integration
SIEM-IntegrationVollständigSplunk, QRadar, ArcSight via CEF/LEEF; TLS optional
USB-ManagementTeilweiseGeräteklassenbasiert; keine inhaltsbasierte DLP
PseudonymisierungVollständigReversibel (DSGVO Art. 4(5) personenbezogen); v7.21 mit sensitiver Datenmaskierung

Plattformabdeckung: Windows (inkl. Server 2025), Linux (ab Kernel 2.6.32), macOS (Intel und Apple Silicon), UNIX (Solaris, AIX), Citrix, VMware Horizon, Hyper-V, WVD, Amazon WorkSpaces. Deployment: On-Premises, SaaS, Self-Managed auf AWS/Azure, offline/air-gapped via Offline-Aktivierung. Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery via MS Failover Cluster + Storage Replica in On-Prem- und Self-Managed-Deployments verfügbar; im SaaS-Modus nicht. Vendor-Zertifikate: ISO/IEC 27001:2017 (seit 2020, rezertifiziert Juli 2025), ISO 9001, UK Cyber Essentials (2026), NIST SP 1800-18 Collaborator.

Syteca Compliance Mapping für NIS-2 (EU 2022/2555)

Artikel 21 Absatz 2 der NIS-2-Richtlinie definiert zehn Bereiche technischer und organisatorischer Massnahmen. Das Mapping fokussiert auf jene Absätze, die direkt an Privileged-Access-Management und User-Activity-Monitoring andocken: Access Control (Buchstabe i), MFA (Buchstabe j), Incident Handling mit forensischem Nachweis (Buchstabe b), Drittanbieter-Zugriffe (Buchstabe d) und Kryptographie (Buchstabe h). Für Finanzunternehmen gilt nach DORA Erwägungsgrund 28 und NIS-2 Artikel 4: DORA verdrängt NIS-2 auf ICT-Risikomanagement-Ebene.

Art. 21(2)AnforderungSyteca-BeitragBewertung
NIS-2 (b)Incident Handling: Detektion, Analyse, Eindämmung, BeweissicherungEchtzeit-Alerts, Session-Kill, User-Block, tamper-evidente Audit-Trails, SIEM-Forward, .EFE-Forensik, Ticketing-IntegrationVollständig für Detektions- und Nachweis­ebene; Playbook- und Case-Management organisatorisch
NIS-2 (d)Lieferketten­sicherheit: Drittanbieter-RisikenSession-Recording von Vendor-Zugriffen, zeitbeschränkte OTPs, Secondary Auth, Attribution externer Admin-AktivitätenVollständig für Third-Party-Zugriffskontrolle; vertragliche und organisatorische Supplier-Risk-Prozesse ergänzen
NIS-2 (h)Kryptographie und Verschlüsselung für Zugangs- und Log-DatenAES-256 und SHA-256 für Syteca-Logs und Vault-SecretsVollständig für PAM/UAM-Scope; Enterprise-KMS/HSM-Governance ausserhalb
NIS-2 (i)Access Control: Joiner-Mover-Leaver, RBAC, Shared-Account-Kontrollen, Privileg-RezertifizierungVault, JIT, Privileged Account Discovery, Secondary Auth für Shared Accounts, AD-/Entra-Integration, Session-AttributionVollständig für Access Control; HR-Screening, Asset-CMDB und Cloud-IAM-Discovery ergänzen
NIS-2 (j)Multi-Faktor-Authentifizierung für privilegierte und Remote-ZugriffeTOTP-2FA, Secondary Auth für Shared AccountsVollständig für MFA-Komponente; gesicherte Voice-/Video-/Notfall-Kommunikation nach Art. 21(2)(j) ausserhalb des PAM-Scopes

Artikel 23 – Meldepflichten bei Vorfällen

Artikel 23 NIS-2 verlangt eine mehrstufige Meldekaskade. Syteca unterstützt alle Phasen auf der forensischen Nachweisebene – genau der Teil, den Auditoren bei Meldefristen sehen wollen.

PhaseFristSyteca-Beitrag
Frühwarnung24 Stunden ab KenntnisAlert und Session-Timeline in Echtzeit
Vorfalls­meldung72 Stunden ab KenntnisExportierbare Reports, .EFE-Beweise, indizierte Sitzungs­metadaten
Zwischen­bericht (intermediate report)Auf Anfrage der BehördeKontinuierliche Reports und Status­updates
Abschluss­berichtSpätestens 1 Monat nach Vorfalls­meldung.EFE-Sitzungen als digitales Beweismittel

Syteca Compliance Mapping für DORA und RTS 2024/1774

DORA ist seit dem 17. Januar 2025 direkt anwendbar; die Delegierte Verordnung 2024/1774 enthält die detailliertesten EU-Regulierungen zu Access Control. Das Mapping fokussiert auf die Artikel, die für die beiden Kernfragen relevant sind: Artikel 9 (Protection and Prevention), Artikel 10 (Detection), Artikel 11 (Response and Recovery) sowie die zentralen RTS-Artikel 12, 20, 21, 22 und 23.

DORA-Basisverordnung

ArtikelAnforderungSyteca-BeitragBewertung
DORA 9(1)Kontinuierliche Überwachung und Steuerung der IKT-SystemeUAM, PUM, SIEM-ForwardVollständig auf Kontrollebene; 24/7-SOC organisatorisch
DORA 9(2)Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität für CIFAES-256, SHA-256, Session-Signierung für Syteca-Log- und Session-DatenTeilweise Scope: Syteca-Daten; Verschlüsselung in Ziel-Datenbanken separat
DORA 9(4)(c)Zugriffs­beschränkung nach Least-Privilege, Need-to-Know, Need-to-UseVault, JIT/OTP, Secondary Auth, Session Recording, Privileged Account DiscoveryVollständig
DORA 9(4)(d)Starke Authentifizierung für privilegiert, remote, CIFTOTP-basierte 2FA erfüllt die allgemeine MFA-AnforderungTeilweise Für CIF legt die RTS-Konkretisierung (Art. 21) phishing-resistente Faktoren nahe; FIDO2-IdP vorschalten
DORA 9(4)(e)Changes: erfasst, getestet, bewertet, genehmigt, implementiert, verifiziertSession-Aufzeichnung während Changes, Ticketing-Integration, auditierbarer RecordTeilweise CAB-/ITSM-Workflow separat
DORA 10(1)Prompte Detektion anomaler AktivitätenUEBA-Modul, Echtzeit-AlertsVollständig
DORA 10(2)Mehrschichtige Kontrollen, automatische AlarmeSIEM-Forward CEF/LEEF, automatisierte ReaktionVollständig
DORA 10(3)Ressourcen für User-Activity-MonitoringKontinuierliches UAM für alle BenutzerVollständig
DORA 11(8)«Readily accessible records of activities before and during disruption events».EFE-Sitzungen, tamper-evidente Logs, Report-EngineVollständig
DORA 28(1)-(2)ICT-Third-Party-Risiko-Strategie: Überwachung und Kontrolle der ZugriffeVendor-Session-Monitoring, ticket-validierter Vendor-Zugriff, Secondary Auth für externe DienstleisterVollständig für den Zugangs- und Überwachungs­teil; TPRM-Tool, RoI und DPA ergänzend

RTS 2024/1774 – die PAM-zentralen Artikel

ArtikelAnforderungSyteca-BeitragBewertung
RTS 12Protokollierung logischer und physischer Zugriffe, IAM, Change, IKT-Ops, Netzwerk; Manipulations­schutz at-rest/in-transit/in-use; NTP-SynchronisationAES-256/SHA-256-Manipulations­schutz, SIEM-Forward, NTP-NutzungVollständig
RTS 20Identity Management: eindeutige Identität pro Person (inkl. Third-Party-Staff), Lifecycle, automatisiert wo möglichPrivileged Account Discovery, AD-/Okta-Sync, Secondary Auth für Shared AccountsTeilweise Kein SCIM; IGA-Plattform (SailPoint, Saviynt, One Identity) ergänzen
RTS 21Access Control: Least-Privilege, SoD, Attribution (Shared-Account-Einschränkung), Zugang für privilegiert/Notfall/Admin auf «need-to-use or ad-hoc basis»; jährliche Rezertifizierung, halbjährlich für CIF; starke Auth für Remote/Privileged/CIFVault, JIT-OTP (implementiert als «ad-hoc basis»), Session Recording, Secondary Auth, Discovery, UEBA; TOTP-2FATeilweise Need-to-know, SoD, JIT, Attribution technisch vollständig abgedeckt; bei CIF Aufsichtsauslegung tendiert zu phishing-resistenter MFA via IdP; Rezertifizierungs-Kampagnen via GRC/IGA
RTS 22Incident-Management-Policy mit Evidence-Retention.EFE-Export, tamper-evidente Logs, Retention-KonfigurationVollständig für Evidence-Layer; Policy-Autoring organisatorisch
RTS 23Anomalie-Erkennung inkl. Alarme auf CIF-IKT-AssetsUEBA mit AlarmenVollständig

Territorialität für Schweizer Unternehmen: DORA bindet direkt EU-Finanzunternehmen. Schweizer Anbieter sind indirekt betroffen über Artikel 30 (Vertragsklauseln für IKT-Dienstleister) sowie – falls als Critical Third-Party Provider designiert – durch direkte ESA-Aufsicht nach Artikel 31. Die erste CTPP-Liste wurde am 18. November 2025 publiziert; designierte Nicht-EU-Anbieter müssen innerhalb von 12 Monaten eine EU-Tochter gründen (Art. 31(12)).

Syteca Compliance Mapping für das revidierte Schweizer DSG und die DSV

Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz ist seit dem 1. September 2023 in Kraft. Die Datenschutzverordnung (DSV) konkretisiert die technischen und organisatorischen Massnahmen. Artikel 4 DSV zur Protokollierung wurde am 1. Dezember 2025 (AS 2025 694) ausdrücklich um «Zugreifen» erweitert – eine Änderung mit direkter Relevanz für UAM-Deployments, die Lesevorgänge auf besonders schützenswerte Personendaten protokollieren.

ReferenzAnforderungSyteca-BeitragBewertung
revDSG Art. 8 DSGRisikogerechte technische und organisatorische MassnahmenVollständiger Kontrollsatz Vault/UAM/AlertsVollständig
revDSG Art. 24 DSGMeldung an EDÖB «so rasch als möglich»; Dokumentation ≥ 2 Jahre (Art. 15 DSV)Detektion via UEBA, Beweissicherung via .EFE, Retention-KonfigurationVollständig auf Nachweisebene
DSV Art. 3 Abs. 1(a)Zugriffskontrolle (logischer Zugriff): Zugriff auf Personendaten nur gemäss Need-to-KnowVault, JIT, RBAC via AD/Okta, Session RecordingVollständig
DSV Art. 3 Abs. 1(c)Benutzerkontrolle: Unberechtigte an der Nutzung hindern2FA (TOTP) und Secondary Auth für Shared AccountsVollständig
DSV Art. 3 Abs. 3(a)Eingabekontrolle: Wer hat wann was geändertSession-Recording, manipulations­geschützte Logs, 30+ ReportsVollständig
DSV Art. 3 Abs. 3(b)Bekanntgabekontrolle: Empfänger-NachverfolgbarkeitURL- und Fenstertitel-Metadaten, USB-Events, nachgelagerte Beweissicherung für Aktionen in überwachten SitzungenTeilweise Keine Interception von Anwendungs-Datenflüssen; E-Mail-DLP/CASB separat
DSV Art. 3 Abs. 3(c)Erkennungskontrolle: Rasche DetektionUEBA mit Auto-ResponseVollständig
DSV Art. 4 Abs. 1Protokollierung (seit 1.12.2025): Bei automatisierter Bearbeitung besonders schützenswerter Personendaten in grossem Umfang ODER Profiling mit hohem Risiko: Speichern, Verändern, Bekanntgeben, Löschen, Vernichten, ZugreifenVollständige CRUD- und Access-Protokollierung via UAM-AgentVollständig
DSV Art. 4 Abs. 4Log-Inhalt: Identität, Art der Bearbeitung, Datum/Uhrzeit, ggf. EmpfängerMetadaten, Video, Keystroke-AufzeichnungVollständig
DSV Art. 4 Abs. 5Retention ≥ 1 Jahr; getrennt vom Produktionssystem; Zugriff nur für Datenschutz- oder Sicherheits­prüferSeparater Log-Speicher, administrativer Zugriff auf Logs einschränkbarVollständig

Kernaussage für Schweizer Deployments: Artikel 4 DSV ist seit dem 1. Dezember 2025 expressis verbis auf «Zugreifen» erweitert. UAM mit vollständiger Leseaktivitäts­protokollierung ist damit rechtlich klar verankert, und die 1-Jahres-Retention auf einem vom Produktionssystem getrennten Log-Speicher mit eingeschränktem Zugang trifft genau den Syteca-Standarddeployment-Stil. Die Übergangsfristen nach Art. 46 DSV (Risikobeurteilung bis 31.12.2026, Umsetzung bis 31.12.2029) gelten nicht bei besonders schützenswerten Personendaten, Profiling oder im Scope von EU 2016/680.

Syteca Compliance Mapping für FINMA-Rundschreiben 2023/01 und 2018/3

FINMA-RS 2023/01 «Operationelle Risiken und Resilienz – Banken»

In Kraft seit 1. Januar 2024. Das Mapping fokussiert auf die Randziffern, die direkt an PAM/UAM andocken: die Rz 51, 65, 68, 77, 79 zu privilegierten Zugriffen, Monitoring und Meldepflichten. Für Kat.-4-/5-Banken nach Art. 47a-47e ERV gelten vereinfachte Anforderungen.

RandzifferAnforderungSyteca-BeitragBewertung
FINMA 23/01 Rz 40Jährliche Reports an Geschäftsleitung zu IKT-/Cyber-Risiken und Wirksamkeit der Schlüssel­kontrollenGeplante Reports, 30+ Report-TypenVollständig
FINMA 23/01 Rz 51Strikte Trennung Entwicklung/Test/Produktion und klare AKV inkl. Zugangs­berechtigungenVault, Tenant-/Rollen-Trennung, Session RecordingVollständig
FINMA 23/01 Rz 60Materielle IKT-Vorfälle unverzüglich an FINMA meldenAlerts und .EFE-BeweiseVollständig auf Nachweisebene
FINMA 23/01 Rz 65Zeitnahe Erfassung und Detektion von Cyber-Angriffen via kontinuierliches Monitoring der inventarisierten IKT und kritischen DatenKontinuierliches UAM mit UEBA, SIEM-ForwardVollständig
FINMA 23/01 Rz 68Meldepflicht Cyber-Angriffe an FINMABeweiserhaltung, Reports als GrundlageVollständig auf Nachweisebene
FINMA 23/01 Rz 77Autorisierungs­system für kritische Daten (rollen-/funktions­basiertes Berechtigungs­system; Zuteilung nach Need-to-Know)Vault, RBAC, JIT, DiscoveryVollständig
FINMA 23/01 Rz 79Privilegierter Zugriff auf kritische Daten: Auswahl, Schulung, Monitoring, regelmässige Überprüfung; Liste der Personen mit erhöhten PrivilegienPUM, Session Recording, Privileged Account Discovery, Reports, Rezertifizierungs-MetrikenVollständig für Monitoring- und Überprüfungs-Ebene; Schulung organisatorisch

FINMA-RS 2018/3 «Outsourcing»

RandzifferAnforderungSyteca-BeitragBewertung
FINMA 18/3 Rz 18–20Auswahl, Instruktion und Kontrolle des DienstleistersSession-Monitoring von Vendor-Zugriffen, ticket-validierter ZugriffVollständig für Kontroll-Ebene
FINMA 18/3 Rz 26Prüfungs- und Revisionsrechte für Institut, Prüfgesellschaft und FINMA.EFE-Exporte, tamper-evidente Logs, Reports als Evidence-LayerVollständig für Evidence-Layer
FINMA 18/3 Rz 27Prüfungsrechte erstrecken sich auf Unter-OutsourcingReports und Sitzungsbeweise bereitstellbarVollständig auf Evidence-Layer
FINMA 18/3 Rz 31Zugang zu relevanten Daten jederzeit aus der Schweiz möglichOn-prem-Deployment, Offline-Aktivierung, AWS-CH-Region-DeploymentVollständig

Syteca Compliance Mapping für ISO/IEC 27001:2022

Die 2022er-Fassung von ISO/IEC 27001 hat zentrale Kontrollen für Privileged Access Management und Monitoring neu eingeführt oder erweitert. Besonders relevant: A.8.16 «Monitoring activities» ist eine 2022 neu eingeführte Kontrolle, und A.8.2 «Privileged access rights» wurde um «Re-Authentifizierung vor Nutzung» und «Break-glass-Prozesse» erweitert. Das Mapping fokussiert auf die PAM/UAM-zentralen Annex-A-Controls.

KontrolleAnforderung (Kurz)Syteca-BeitragBewertung
ISO 27001 A.5.15Access control: Regeln für logischen Zugriff; MAC/DAC/RBAC/ABACVault, RBAC via AD/Entra/Okta, Need-to-KnowVollständig auf technischer Enforcement-Ebene
ISO 27001 A.5.16Identity management: eindeutige IDs, Shared Accounts nur mit kompensierenden KontrollenPrivileged Account Discovery, Secondary Auth für Shared AccountsTeilweise SCIM/IGA ergänzen
ISO 27001 A.5.17Authentication information: sichere Verteilung, Rotation, getrennte SpeicherungVault mit automatischer Rotation (6 Credential-Typen), SHA-256-HashVollständig für die unterstützten Credential-Typen
ISO 27001 A.5.18Access rights: Bereitstellung, Review, Entfernung; SoD; periodische ÜberprüfungDeprovisionierung, Rezertifizierungs-ReportsTeilweise Rezertifizierungs-Kampagnen via GRC/IGA
ISO 27001 A.8.2Privileged access rights: Inventar; event-by-event; Ablaufdatum; Re-Auth vor Nutzung (neu 2022); Break-glass (neu 2022); alle priv. Aktivitäten protokollierenVault, JIT, PUM, Session Recording, Auto-Rotate, Account DiscoveryVollständig für AD/Windows/Linux/UNIX/Citrix/VMware/Hyper-V-Scope; Cloud-IAM ergänzen
ISO 27001 A.8.3Information access restriction: granulare Zugriffe, dynamische ABAC/PBAC, MaskierungSession-Recording mit sensitiver Datenmaskierung (v7.21)Teilweise App-interne Feldrechte ausserhalb
ISO 27001 A.8.5Secure authentication: Authentifizierungs­stärke ≈ Klassifizierung; verschlüsselte Übertragung; Brute-Force-Schutz2FA TOTP, verschlüsselte Sitzungen, Account-LockoutVollständig für typische Klassifizierungen; bei höchsten Schutzbedarfen FIDO2-IdP vorschalten
ISO 27001 A.8.15Logging: Events, Manipulations­schutz; Admin kann eigene Logs nicht modifizierenTamper-evidente AES-256/SHA-256-Logs; Admins können Session-Logs nicht modifizieren; digital signierter .EFE-ExportVollständig
ISO 27001 A.8.16Monitoring activities (NEU 2022): Anomaly-Detection, Baselines, Echtzeit-Alerts für User- und SystemaktivitätenUEBA mit Alerts und SIEM-Integration für User- und Privileg-VerhaltenVollständig für User/Privileg-Verhalten; netzwerkseitige NDR/EDR ergänzend
ISO 27001 A.8.17Clock synchronisationNTP-NutzungVollständig
ISO 27001 A.8.18Use of privileged utility programs: Utility-Programme segregiert, Nutzung protokolliert, zeitbeschränkte GenehmigungSession-Recording bei Utility-Aufruf, Vault-KontrolleVollständig

Syteca Compliance Mapping für die DSGVO

Das Mapping fokussiert auf die DSGVO-Artikel, die direkt an Access Control und UAM andocken – primär Artikel 32 (technische Sicherheits­massnahmen) sowie die Meldepflichten Artikel 33 und 34.

ArtikelAnforderungSyteca-BeitragBewertung
DSGVO Art. 25Privacy by Design + Default: TOMs (Pseudonymisierung, Datenminimierung)Reversible Pseudonymisierung, Default-Deny, rollenbasierte Sichtbarkeit für AufzeichnungenVollständig für die TOM-Bausteine; Design-Verantwortung liegt beim Controller
DSGVO Art. 28Auftragsverarbeiter: Auftragsverarbeitungs­vertrag (DPA)Syteca ist Prozessor für Kunden-PAM-DatenTeilweise DPA zwingend abzuschliessen
DSGVO Art. 32(1)(a)Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener DatenReversible Pseudonymisierung für Syteca-Session-Daten; AES-256 für Syteca-LogsVollständig für PAM/UAM-Scope; Verschlüsselung von Kundendaten im Ziel-System separat
DSGVO Art. 32(1)(b)Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, BelastbarkeitVoller Kontrollstapel, HA/DR (nicht SaaS)Vollständig für Syteca-Kontrollen; HA/DR im SaaS-Modus nicht verfügbar
DSGVO Art. 32(4)«Weisungsgebunden unter Aufsicht des Verantwortlichen»Session-Attribution, manipulations­sichere Audit-TrailsVollständig für Evidenz­ebene; DPA separat
DSGVO Art. 33Meldung an Aufsichtsbehörde binnen 72 h.EFE-Forensik, ReportsVollständig auf Nachweisebene
DSGVO Art. 34(3)(a)Ausnahme von Betroffenen-Benachrichtigung bei VerschlüsselungAES-256 für Syteca-Sitzungsdaten: Ausnahme gilt für Verletzung von Syteca-DatenVollständig für Syteca-Daten; Kundendaten­verschlüsselung separat bewerten

Syteca Compliance Mapping für BSI IT-Grundschutz

ORP.4 Identitäts- und Berechtigungsmanagement

AnforderungStufeSyteca-BeitragBewertung
BSI ORP.4.A1 Regelung für die Einrichtung und Löschung von BenutzendenBasisVia Discovery und AD-IntegrationVollständig
BSI ORP.4.A2 Least Privilege / Need-to-KnowBasisJIT, Vault, RBACVollständig
BSI ORP.4.A3 Dokumentation der Kennungen und RechteprofileBasisReportsVollständig
BSI ORP.4.A6–A7 Zugangs- und ZugriffsrechteBasisVaultVollständig
BSI ORP.4.A8 Passwort­gebrauchBasisVaultVollständig
BSI ORP.4.A9 Identifikation und AuthentisierungBasisVault, AD-IntegrationVollständig
BSI ORP.4.A10 Schutz weit­reichender Berechtigungen mit MFAStandardTOTP-MFAVollständig
BSI ORP.4.A14 Wirksamkeit der Benutzer­trennungStandardUAMVollständig
BSI ORP.4.A21 Mehr-Faktor-AuthentisierungHochTOTPVollständig
BSI ORP.4.A24 Vier-Augen-Prinzip für administrative TätigkeitenHochApproval-Workflows, Secondary AuthTeilweise Formalisierter Vier-Augen-Workflow über Ticketing-Integration

OPS.1.1.2 Ordnungsgemässe IT-Administration

AnforderungStufeSyteca-BeitragBewertung
BSI OPS.1.1.2.A4 Beendigung der Admin-Tätigkeit: alle Admin-Passwörter rotierenBasisAutomatische Rotation für 6 unterstützte Credential-TypenVollständig
BSI OPS.1.1.2.A5 Nachweisbarkeit administrativer TätigkeitenBasisVollständige Session-AufzeichnungVollständig
BSI OPS.1.1.2.A16 Zugangs­beschränkungen für administrative ZugängeHochWeb Connection Manager, 2FAVollständig
BSI OPS.1.1.2.A18 Durchgängige Protokollierung; Admin kann Umfang/Art nicht beeinflussenHochManipulations­geschützte LogsVollständig
BSI OPS.1.1.2.A28 Protokollierung administrativer TätigkeitenStandardTamper-evidente LogsVollständig
BSI OPS.1.1.2.A30 Echtzeit-Analyse via SIEM-PlattformHochSIEM-Forward CEF/LEEFVollständig

OPS.1.1.5 Protokollierung

AnforderungStufeSyteca-BeitragBewertung
BSI OPS.1.1.5.A3 Konfiguration sicherheits­relevanter EventsBasisFlexibles Event-ModellVollständig
BSI OPS.1.1.5.A5 Verhinderung unkontrollierter LöschungBasisManipulations­schutzVollständig
BSI OPS.1.1.5.A6 Zentrale Protokollierungs­infrastrukturStandardApplication Server, SIEMVollständig
BSI OPS.1.1.5.A8 ArchivierungStandardRetention-PolicyVollständig
BSI OPS.1.1.5.A10 Administratoren dürfen Logs nicht modifizierenStandardTamper-evidente LogsVollständig
BSI OPS.1.1.5.A11 Near-Real-Time-MonitoringHochEchtzeit-MonitoringVollständig
BSI OPS.1.1.5.A12 Verschlüsselung und digitale Signatur der LogsHochAES-256 und SHA-256; digital signierter .EFE-ExportVollständig
BSI OPS.1.1.5.A13 Hochverfügbare Protokollierungs­infrastrukturHochHA-Modus (On-Prem / Self-Managed)Vollständig in On-Prem / Self-Managed; im SaaS-Modus nicht verfügbar

OPS.1.2.5 Fernwartung

AnforderungStufeSyteca-BeitragBewertung
BSI OPS.1.2.5.A3 Schnittstellen­absicherungBasisWeb Connection ManagerVollständig
BSI OPS.1.2.5.A8 Sichere Protokolle, VPN über öffentliche NetzeStandardTLSVollständig
BSI OPS.1.2.5.A25 Entkopplung der Kommunikation bei der Fernwartung (Jump-Server)StandardWeb Connection Manager als agent­loser Jump-Broker (v7.21)Vollständig

DER.1 Detektion von sicherheits­relevanten Ereignissen

AnforderungStufeSyteca-BeitragBewertung
BSI DER.1.A6 Kontinuierliche Überwachung und AuswertungStandardUAM, UEBAVollständig
BSI DER.1.A11 Zentrale Log-Infrastruktur für Security Relevant EventsStandardApplication Server, SIEMVollständig
BSI DER.1.A15 Zentrale Detektion und Echtzeit­überprüfung von Ereignismeldungen (industriell als «SIEM» bezeichnet)HochSIEM-IntegrationVollständig
BSI DER.1.A17 Automatische Reaktion auf sicherheits­relevante Ereignisse (industriell als «SOAR» bezeichnet)HochAuto-Response: Warnung, Session-Kill, User-BlockVollständig

Territorialität: Wer ist von NIS-2 und DORA betroffen?

Die Schweiz ist weder EU- noch EWR-Mitglied. NIS-2 und DORA gelten daher nicht direkt auf Schweizer Staatsgebiet. Sie treffen Schweizer Unternehmen aber in mehreren Konstellationen:

SzenarioNIS-2 direkt?DORA direkt?Indirekte Exposition
CH-Firma, nur Schweiz, keine EU-KundenNeinNeinNur nach ISG/CSV und revDSG
CH-Firma mit EU-TochterJa, via EU-TochterJa, falls FinanzunternehmenGruppenweite Harmonisierung
CH-MSP/Cloud/Datacenter an EU-KundenJa (Art. 26(1)(b)+(3): EU-Vertreter bestellen)Nein (ausser als DORA-Lieferant)Vertragskaskade
CH-ICT-Lieferant an EU-KRITISNein (direkt beim Kunden)Art. 21(2)(d) Flow-down
CH-ICT-Lieferant an EU-FinanzunternehmenNein direkt; Art. 30 Vertragsklauseln; RoI-Aufnahme (Art. 28(3))Vertragliche DORA-Äquivalenz
CH-Anbieter als CTPP designiertJa (ESA-Oversight, 12-Monats-EU-Tochter nach Art. 31(12))Direkte ESA-Aufsicht

Was Syteca bewusst nicht abdeckt

Syteca ist eine spezialisierte PAM/UAM-Plattform, kein All-in-One-Security-Tool. Für eine vollständige Compliance-Architektur ergänzt Syteca gezielt andere Bausteine. Die wichtigsten Ergänzungen auf einen Blick:

  • Governance und Policies – ISMS, Risikoregister, Verarbeitungs­verzeichnis, DORA Register of Information, Bearbeitungs­reglement. Liegen organisatorisch beim Kunden und seinen GRC-Tools.
  • Netzwerk- und Infrastruktur-Sicherheit – Mikro-Segmentierung, Schwachstellen-Scanning, Patch-Management, Backup/Recovery, physischer Zutritt liegen ausserhalb des PAM/UAM-Scopes.
  • Phishing-resistente MFA für DORA-CIF – Für kritische oder wichtige Funktionen unter DORA RTS Art. 21 wird ein vorgelagerter IdP (Microsoft Entra ID, Okta) mit FIDO2/WebAuthn empfohlen; Syteca übernimmt PAM und Aufzeichnung.
  • Cloud-IAM-Privilegien-Inventar – Das native Privileged Account Discovery ist auf AD, Windows und Linux fokussiert. Für AWS, Azure und GCP IAM empfehlen sich ergänzende CIEM-Tools.

Fazit: Syteca deckt die beiden Audit-Kernfragen vollständig ab

Auf die beiden Leit-Fragen jedes PAM-Audits – «Wie greift der User auf das System zu?» und «Was macht der User im System?» – liefert Syteca technisch eine sehr belastbare Antwort. Das Mapping zeigt, dass Syteca die zentralen PAM/UAM-Kontrollen von ISO 27001:2022 (A.5.15–A.5.18, A.8.2–A.8.5, A.8.15–A.8.18), DORA RTS 2024/1774 (Art. 12, 21, 22, 23), revDSG (Art. 4 DSV inkl. Erweiterung vom 1.12.2025), FINMA-RS 2023/01 (Rz 51, 65, 77, 79) und BSI IT-Grundschutz (ORP.4, OPS.1.1.2, OPS.1.1.5, OPS.1.2.5, DER.1) durchgängig adressiert.

Für Finanzunternehmen mit CIF unter DORA empfiehlt sich ein vorgelagerter Identity Provider mit FIDO2 für die Authentifizierungs­ebene; Syteca übernimmt PAM, Aufzeichnung und Beweissicherung. Für Schweizer Mittelständler, KRITIS-Betreiber und Gesundheitsdienstleister ist Syteca in der Standard­konfiguration bereits auditfest. Die praktische Evaluation gelingt am besten, indem Sie Ihre bestehende Kontroll-Matrix aus dem aktuellen Audit- oder Risikoregister nehmen, die Kontrollen mit den grössten Nachweis­lücken markieren und prüfen, welche davon Syteca schliesst. In den meisten DACH-Mittelstands­umgebungen ergibt das eine klare, belastbare Business-Case-Grundlage.

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⚡ Key Takeaways

  • Das Syteca Compliance Mapping ist konsequent entlang der zwei Audit-Kernfragen strukturiert: «Wie greift der User zu?» und «Was macht der User im System?». Alles, was nicht diesen Kern berührt, ist bewusst ausgeklammert.
  • Zentrale Volltreffer: ISO 27001:2022 A.8.2, A.8.15, A.8.16, A.8.18, A.8.17 · DORA RTS Art. 12, 22, 23 · Art. 4 DSV (inkl. Erweiterung 1.12.2025) · FINMA Rz 51, 65, 77, 79 · BSI OPS.1.1.2.A5/A18 · BSI DER.1.A15/A17.
  • TOTP-2FA deckt die gängigen DACH-Rahmenwerke (BSI, ISO, DSV) vollumfänglich ab. Für DORA-CIF empfiehlt sich ein FIDO2-IdP vorgelagert.
  • HA/DR und Master Panel sind in On-Prem- und Self-Managed-Deployments verfügbar, nicht im SaaS-Modus – für resiliente und mandantenfähige Setups ist das bei der Deployment-Wahl zu berücksichtigen.
  • Für Schweizer Unternehmen gelten NIS-2 und DORA vorwiegend indirekt über Vertragskaskaden. Direkte Pflichten bestehen nur in klar abgegrenzten Konstellationen (Art. 26(3) NIS-2 für CH-MSPs mit EU-Geschäft; CTPP-Designation nach Art. 31 DORA).
  • Syteca ist ISO/IEC 27001:2017 zertifiziert (seit 2020, rezertifiziert Juli 2025), ISO 9001, UK Cyber Essentials, NIST SP 1800-18 Collaborator – eine solide Grundlage für DORA-Artikel-28-Due-Diligence.


Coro Cybersecurity Plattform: Sechs Tools durch eine Lösung ersetzen
Insider-Threat-Programm: Schweizer KRITIS schützen (1/4)
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